10 Tipps: Schöner selbst berühren für Männer

Hand anlegen? Sich selbst befriedigen? Körperliche Selbstliebe ist toll. Egal ob du Single bist oder nicht. Doch wir Männer neigen dazu, unser bestes Stück recht grob und einseitig zu behandeln. Dann spürst du nicht mehr viel. Ich zeige dir ein paar Alternativen – für mehr Abwechslung und intensiveres Erleben.

Selbstbefriedigung? Na klar!

Männer und Frauen sprechen nicht gerne über Selbstbefriedigung. Und doch ist sie ein wichtiger Bestandteil unserer Sexualität. Du vertiefst dein Spüren und lernst deinen Körper besser kennen, wenn du dich regelmäßig selbst berührst. Weitere Vorteile der Selbstliebe:

  • Wenn du dir selbst sicher bist, dann lässt du dich auch in einer Partnerschaft besser fallen
  • Du kannst deiner Partnerin oder deinem Partner zeigen, was dir gefällt
  • Dein Liebesspiel wird facettenreicher und hält länger an
  • Bislang unbekannte Empfindungen erweitern deine Sexualität
  • Du bekommst einen neuen Zugang zu deiner Männlichkeit

Sex für dich alleine ist wichtig, auch in einer Beziehung. Und er ist genauso gut wie die Intimität zu zweit. Ich möchte die Zweisamkeit mit meiner Partnerin niemals missen, sie ist unvergleichlich. Aber die Selbstliebe ist ebenfalls sehr erfüllend – auf eine andere Art und Weise. Ihr schafft es, euch offen und ehrlich über eure Solo-Sexualität auszutauschen? Perfekt. Das bereichert euer gemeinsames Liebesleben.

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Was ist ein Berührungscoaching?

Viele Menschen spüren sich nicht mehr richtig. Sie wollen mehr und intensiver empfinden, egal ob alleine oder in einer Partnerschaft. Oder sie haben schlechte Erfahrungen mit Körperkontakt gemacht. Und wollen das Fühlen „neu lernen“ – mit einer positiven Verknüpfung. Für all diese Fälle gibt es das sogenannte Berührungscoaching. Was bringt es dir? Eine kleine Hilfestellung.

Eines vorweg: Der Begriff Berührungscoaching ist nicht geschützt. Es gibt auch keine einheitliche Definition. Die Anbieter kommen aus den unterschiedlichsten Richtungen – von der Körper- und Psychotherapie über Reiki, Shiatsu, Yoga, Tantra, heilpraktische Ausbildungen bis hin zur klassischen Massage. Und jeder versteht etwas leicht anderes darunter. Ich gebe dir am Ende einige Tipps, woran du seriöse Angebote erkennen kannst. Berührungscoachings eignen sich für Frauen und Männer gleichermaßen.

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Tantra und Körperscham

Unzählige Menschen fühlen sich nicht wohl mit ihrem Körper. Das betrifft Frauen und Männer gleichermaßen. Eine befreite Sexualität ist so nur schwer möglich: Viele schämen sich, oder sie vermeiden gar intime Kontakte. Tantra kennt mehrere Wege, mit dieser Last umzugehen. So kannst du nach und nach dein Körperempfinden verbessern. Und du lernst, dich besser zu akzeptieren.

Ich selbst haderte viele Jahre mit meinem Aussehen und mit meinem Körper. Ursache war eine sogenannte körperdysmorphe Störung. Menschen, die darunter leiden, beschäftigen sich übermäßig oft mit ihrem Körper. Sie fühlen sich entstellt, obwohl andere Menschen den scheinbaren Makel nicht erkennen. Oder ihm deutlich weniger Stellenwert einräumen. Aber es kann auch andere Gründe für Körperscham geben. Du versuchst, ein vermeintliches Schönheitsideal zu erreichen? Oder du hast unschöne Erfahrungen mit Mobbing gemacht? Das prägt dein Verhalten. Im schlimmsten Fall kann dies bis hin zur Zwangs- und Essstörung gehen.

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Vergiss den Orgasmus.

Viele Männer und Frauen klagen über Orgasmusstörungen. Du kommst zu kurz, zu früh, zu selten, zu wenig spektakulär oder überhaupt nicht? Im Tantra gibt es mehrere Wege, damit umzugehen. Über ein Phänomen, das zahlreiche Menschen betrifft – obwohl nur sehr selten darüber gesprochen wird. Und darüber, wie aus Sekunden Stunden werden können.

Hast du deine beste Freundin oder deinen besten Kumpel schon einmal gefragt, wie es um ihren bzw. seinen Orgasmus steht?

  • Wie empfindet er oder sie den Höhepunkt?
  • Wodurch erreicht man ihn am besten? Beim Sex und/oder alleine?
  • Kommen Mann und Frau nur noch mit Hilfsmitteln oder Pornos?
  • Verändert sich das Empfinden im Lauf der Jahre?
  • Gibt es unterschiedliche Wahrnehmungen und Varianten des „petite mort“, wie man den Höhepunkt in Frankreich so schön nennt?

Du hast noch nie darüber geredet? Warum nicht? Schließlich verbringen wir in der Regel sehr viel Zeit damit, diesen Zustand zu erreichen. Und ihn auszudehnen.

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Wie du als Mann Zugang zu deinen Gefühlen bekommst

In Beziehungsdramen hört man oft Vorwürfe wie: „Er kann seine Gefühle nicht zeigen“. Oder: „Ich rede bei ihm wie gegen eine Wand“. Männer fühlen genauso intensiv wie Frauen, wenn sie sich darauf einlassen. Viele müssen sich den Weg dahin jedoch mühsam erarbeiten. Eine kleine Hilfestellung.

Wieso tun sich Männer überhaupt schwerer damit, ihre Gefühle zu erkennen und anzunehmen? Um sie anschließend auch äußern zu können? Männer bekommen unzählige Glaubenssätze mit auf den Weg. Durch gesellschaftliche Konventionen aber auch durch unsere Erziehung. Sie wirken über viele Generationen hinweg nach. Es sind Sätze wie:

  • Ein Mann hat keinen Erfolg, wenn er sich schwach zeigt
  • Ein Indianer kennt keinen Schmerz
  • Der Stärkere gewinnt
  • Männer müssen stets mit gutem Beispiel vorangehen
  • Ein Mann muss Emotionales mit sich alleine ausmachen

Du bist eine Frau? Und findest diese Sätze albern und antiquiert? Dann beobachte dich einmal selbst. Viele Frauen wünschen sich nach außen hin einen Mann an ihrer Seite, der Gefühle zeigt. Und der weinen kann. Doch unbewusst gewinnt am Ende nicht selten jener potenzielle Partner, der möglichst stark wirkt. Der also Gefühlsregungen erkennen lässt, die als typisch männlich gelten. Mehr hierzu in meinem Beitrag Ab wann ist ein Mann ein Mann?.

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