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Was ich meiner Tochter mit auf den Weg gebe

Kinder haben es in dieser Welt nicht einfach. Und Frauen stehen besonderen Herausforderungen gegenüber. Das ist mir als Vater bewusst. Ich kann dir, meiner Tochter, nur Liebe geben. Und ein paar Gedanken. Mit auf deinen Weg, den du selber finden wirst. Über Frau-Sein, Männer, Mut, Liebe, Sexualität und Achtsamkeit. Geschrieben im September 2019.

Denke positiv. Und verliere dein Lachen nicht.

Meist sind es die kleinen, unscheinbaren Dinge, die dich am meisten erfreuen. Du spielst stundenlang mit einem Kuscheltier oder zwei kleinen Figuren. Und tauchst dann ganz in deine eigene Fantasiewelt ab. Du kannst so wunderbar albern sein. Dein Lachen schüttelt dich komplett durch. Und es steckt uns alle an. Du lachst so herzhaft, dass dir hinterher der Bauch wehtut. In solchen Momenten bist du in der Gegenwart. Und ganz bei dir.

Und manchmal bist du für deine sechs, bald sieben Jahre furchtbar ernst. Dann machst du dir Gedanken um Dinge, die deine Zukunft betreffen, und die nicht in deiner Hand liegen. Ich sehe oft junge Menschen und selbst junge Paare, die dauerhaft so missmutig dreinschauen, als würde das Ende ihrer Tage bevorstehen. Wenn deine Mundwinkel öfters nach unten gehen, statt nach oben, dann solltest du etwas verändern. Selbstbeobachtung und Selbsterkenntnis sind die wichtigsten Schritte hierzu.

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Vergiss den Orgasmus.

Viele Männer und Frauen klagen über Orgasmusstörungen. Du kommst zu kurz, zu früh, zu selten, zu wenig spektakulär oder überhaupt nicht? Im Tantra gibt es mehrere Wege, damit umzugehen. Über ein Phänomen, das zahlreiche Menschen betrifft – obwohl nur sehr selten darüber gesprochen wird. Und darüber, wie aus Sekunden Stunden werden können.

Hast du deine beste Freundin oder deinen besten Kumpel schon einmal gefragt, wie es um ihren bzw. seinen Orgasmus steht?

  • Wie empfindet er oder sie den Höhepunkt?
  • Wodurch erreicht man ihn am besten? Beim Sex und/oder alleine?
  • Kommen Mann und Frau nur noch mit Hilfsmitteln oder Pornos?
  • Verändert sich das Empfinden im Lauf der Jahre?
  • Gibt es unterschiedliche Wahrnehmungen und Varianten des „petite mort“, wie man den Höhepunkt in Frankreich so schön nennt?

Du hast noch nie darüber geredet? Warum nicht? Schließlich verbringen wir in der Regel sehr viel Zeit damit, diesen Zustand zu erreichen. Und ihn auszudehnen.

Erwartung und Enttäuschung

Wenn ich mit Männern und Frauen über den Orgasmus spreche, dann höre ich sehr oft die Aussage:

„Ich habe ein Bild im Kopf, wie sich der sexuelle Höhepunkt anfühlen sollte.“

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Wie du als Mann Zugang zu deinen Gefühlen bekommst

In Beziehungsdramen hört man oft Vorwürfe wie: „Er kann seine Gefühle nicht zeigen“. Oder: „Ich rede bei ihm wie gegen eine Wand“. Männer fühlen genauso intensiv wie Frauen, wenn sie sich darauf einlassen. Viele müssen sich den Weg dahin jedoch mühsam erarbeiten. Eine kleine Hilfestellung.

Wieso tun sich Männer überhaupt schwerer damit, ihre Gefühle zu erkennen und anzunehmen? Um sie anschließend auch äußern zu können? Männer bekommen unzählige Glaubenssätze mit auf den Weg. Durch gesellschaftliche Konventionen aber auch durch unsere Erziehung. Sie wirken über viele Generationen hinweg nach. Es sind Sätze wie:

  • Ein Mann hat keinen Erfolg, wenn er sich schwach zeigt
  • Ein Indianer kennt keinen Schmerz
  • Der Stärkere gewinnt
  • Männer müssen stets mit gutem Beispiel vorangehen
  • Ein Mann muss Emotionales mit sich alleine ausmachen

Du bist eine Frau? Und findest diese Sätze albern und antiquiert? Dann beobachte dich einmal selbst. Viele Frauen wünschen sich nach außen hin einen Mann an ihrer Seite, der Gefühle zeigt. Und der weinen kann. Doch unbewusst gewinnt am Ende nicht selten jener potenzielle Partner, der möglichst stark wirkt. Der also Gefühlsregungen erkennen lässt, die als typisch männlich gelten. Mehr hierzu in meinem Beitrag Ab wann ist ein Mann ein Mann?.

Warum du deine Gefühle brauchst

Als Mann ist es wichtig, dass du deine aktuelle Gefühlslage wahrnimmst. Beobachte, wann sich diese warum ändert. Dieses achtsame „Hinhorchen“ lässt sich Schritt für Schritt üben. Dazu später mehr. Wenn du deine Wahrnehmung schulst, dann erkennst du, welche äußeren Faktoren deinen Alltag prägen. Und warum du auf bestimmte Ereignisse so und nicht anders reagierst. Mit der Zeit steuerst du dein Leben damit deutlich aktiver.

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Männlichkeit: Ab wann ist ein Mann ein Mann?

Männer haben es nicht einfach: Im Gehirn ist noch der Held und Weltenretter verankert, doch die moderne Gesellschaft verlangt zunehmend nach achtsameren Disziplinen. Den Staubsauger schwingen, aber gleichzeitig ja nicht zu weichgespült daherkommen? Was darf es denn nun sein? Eine kleine Bestandsaufnahme.

Der Mann von heute pendelt zwischen Feminismus und Machismo. Er sollte die gesamte Klaviatur beherrschen, sich jederzeit souverän zwischen den Welten bewegen. Und intuitiv wissen, wann gerade welche Disziplin gefragt ist: Gentlemen, #MeToo-konform, Alphatier, bester Kumpel, Sex-Gott, treuer Beschützer, Frauenversteher, unabhängiger Krieger, junger Liebhaber, reifer Begleiter, Literat, Sportskanone, kuschel-Freund, familienkompatibel, Rocker, Ernährer, Vater, Vorbild. In all dem Widerspruch muss Mann sich vor allem auch noch klar sein. Gerade seinen Weg gehend.

Neue Werte, alter Instinkt

Hinzu kommt: Was Frau nach außen als Werte für Männlichkeit und Gleichberechtigung vertritt, dass muss noch längst nicht mit dem übereinstimmen, was ihre Instinkte sagen. Wer blickt da noch durch? Nicht selten herrscht Verunsicherung bei den Männern. Was soll ich leisten, was darf ich überhaupt noch?

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Was passiert bei einer Tantramassage?

Ich werde immer wieder gefragt: Was passiert da eigentlich, bei deiner Massage? Und was passiert nicht? Es gibt viele Geheimnisse um die Tantra Massage, aber auch einige Missverständnisse und Vorurteile. Ich lüfte den Schleier, ohne dir zu viel zu verraten – und damit die Spannung zu nehmen.

Zugegeben: Die Tantra Massage – ich lasse hier die unseriösen Anbieter einmal außen vor – lebt ein Stück weit von ihrem Mysterium, das sie verbreitet. Wenn du jeden Griff und jede Wendung vorab kennen würdest, wäre ein Großteil der (Vor-) Freude dahin. Ganz abgesehen davon, dass keine Massage der anderen gleicht. Dennoch beruhigt es natürlich, den groben Ablauf sowie die Dos und Don’ts zu kennen. Vor allem dann, wenn du dir noch unsicher bist, ob sich die sehr sinnliche aber auch intime Form der Massage für dich eignet.

Was ist eine Tantra Massage?

Die Tantra Massage ist eine ganzheitliche Massage für Frauen und Männer. Sie sollte von Profis gegeben werden, welche die Massage von Grund auf gelernt haben, etwa bei einem der zertifizierten Ausbildungsinstitute in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Tantra Massagen beziehen – im Gegensatz zu konventionellen Massagen – den gesamten Körper mit ein. Zudem dauert sie deutlich länger, in der Regel bis zu drei Stunden und mehr. Ziel der Massage ist es, zurück ins Spüren zu kommen, damit du deinen Körper und deine Sinne wieder mehr wahrnimmst.

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